Pfalzkrimis
von
Werner Carl
Mord am Geierfelsen
Mein Erstlingswerk:
Beim Geierfelsen handelt es sich um ein gewaltiges, bizarres Monument im Pfälzerwald zwischen Lug und Wernersberg. Ein ruhiger, friedlicher Ort. Wäre da nicht diese Leiche, die Kriminalhauptkommissar Karl Kerner höchstselbst auf einer seiner von ihm so geschätzten Mountainbiketouren durch den Wald entdeckt.
Seit er in Polizeidiensten war, hatte er schon viel sehen müssen, auch vieles Schlimmes, das gehörte irgendwo zu seinem Job. Dennoch verschlug es ihm jetzt den Atem und sämtliches Blut fuhr ihm aus den Extremitäten. Er starrte mit weit aufgerissenen Augen auf das was er da sah.
Vor ihm lag eine Leiche! Ein Mann mittleren Alters. Ein Jäger, wie nicht nur die Kleidung unzweifelhaft verriet, sondern ebenso das danebenliegende, obligatorische Jagdgewehr.
Die Tote im Silzer See
Der Silzer See, ein Naherholungsgebiet und ein Mordschauplatz. Der zweite Fall für Kriminalhauptkommissar Karl Kerner.
Wer hatte die hübsche Julia Fleckenstein ums Leben gebracht und danach einfach in den See geworfen? Wer hatte einen solch abgrundtiefen Hass auf diese junge Frau? Ein Hass, der töten lässt. Wem war Julia im Weg?
"Unsere Leiche, übrigens handelt es sich um eine Frau, schwimmt im Silzer See."
"Immer diese Gewalt immer Pfälzer Wald! Hör mal, wenn die Leiche in einem Gewässer schwimmt, dann schick´ doch die Entenpolizei!"
"Ha, ha, der war gut! Sorry, aber die Wasserschutzpolizei ist hier bestimmt nicht zuständig."
Rietburg-Mord
Ein Mord auf der einstigen Raubritterburg, ausgeführt durch einen Distanzschuss, stellt Kriminalhauptkommissar Karl Kerner und sein Team wieder vor eine große Herausforderung.
Wer hat den Chirurg Ansgar Eiderbach ermordet?
„Ich gehe davon aus, dass das ein Fernschuss war“, sagte Fritz Binder, der Mitarbeiter der Spurensicherung, den sie „Adlerauge“ nannten.
„Was? Ein Fernschuss? Echt jetzt?“ Kerner schüttelte den Kopf. „Das ist mal eine ganz andere Hausnummer. Und das in unserer traumhaften Gegend! Das ist irre!“
„Die Idylle trügt! Das Verbrechen dringt auch in die höchsten Höhen der Pfalz vor, Karl.“
„Ach Gott, wem sagst du das.“
Die Teufelsberg-Leiche
Ein Leichenfund auf dem Teufelsberg bei Burrweiler stellt das Team um Kriminalhauptkommissar Karl Kerner vor große Rätsel! Wer hat diese friedliche, von Wanderern gerne besuchte Gegend im südlichen Pfälzerwald zum Mordschauplatz gemacht?
Wer hat ausgerechnet auf diesem Berg Florian Modeneck umgebracht und die Leiche bei den bizarren Teufelsfelsen vergraben?
„Können Sie mir sonst noch etwas über die Leiche sagen, Herr Gerichtsmediziner?“
„Mittelalt und mittelgroß.“
„Das ist meine Tante auch. Etwas genauer haben Sie es nicht?“
„Wenn ich einen Personal-ausweis finde, kann ich Ihnen mehr über den Toten erzählen.“ Er lachte wieder als einziger über seinen Witz. „Scherz beiseite, friedlich entschlummert ist dieser Waldbewohner nicht“, meinte er noch und brummelte etwas von sozialverträglichem Frühableben.
„Sehr witzig, Herr Medizinmann!“
Der Sesel-Mörder
Mein Neuer!!!
Im Modenbach-Stau-becken im schönen Weinbauort Hainfeld zeigt sich ein groteskes Bild. Im einlaufenden Wasser dreht sich eine Leiche wie der Sekundenzeiger einer überdimensionalen Uhr.
Wer hat Alexander Rehberg mit einem Seselmesser den Hals durchgeschnitten und die Leiche in diesem Staubecken entsorgt?
Und das ausgerechnet in Hainfeld – tragen doch die Hainfelder seit Jahrhunderten den Spitznamen „Sesel-Mörder“!
„Apropos, ist nicht sogar Sesel-Mörder der Spitzname der Hainfelder Bürger? Vielleicht treffen wir hier auf eine mordende Person mit Geschichtsbewusstsein.“
„Mein Gott, können Sie sich nicht mal ein bisschen zurückhalten mit solch sinn- und belanglosen Kommentaren!“, fuhr ihn Kriminalhauptkommissar Kerner an, da ihn Hansens flapsige Art beim Thema Tod wie immer gehörig aufregte.
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Zu meiner Person:
Verheiratet, zwei Kinder.
Sohn des Heimatschriftstellers Viktor CARL.
33 Jahre in der Weinbranche gearbeitet, was sich auch in meinen Büchern niederschlägt.
Wenn Sie sich fragen sollten, was mich veranlasst hat Bücher zu schreiben, nun, ich habe recht früh gemerkt, dass ich wohl das Geschick habe, recht gut zu formulieren. Nur hatte ich lange keine Idee. Etwa ein Vierteljahrhundert später (das ging also ruckzuck!), kam mir bei einer Mountainbiketour die Eingebung einen Kriminalroman zu schreiben. Und der Hauptkommissar sollte genauso ein leidenschaftlicher Biker sein wie ich. Und die Leiche sollte auf einem der zahlreichen Buntsandsteinfelsen des Pfälzerwaldes gefunden werden.
Und los ging´s.